Natürlich schlage ich Frauen!

Die meisten von euch haben es sicher mitbekommen: Twitter schlug hohenWellen, da ich meine Frau schlage. Ja – das tue ich tatsächlich – und sie findet es gut. Jedem der mich liest ist das bewusst, und bisher war das auch kein Problem.

Also: what´s the fucking problem?

Das eigentliche Problem begann mit einer vollmestruierten Hand mitten in meiner TL. Nun ja – ist ja ganz natürlich – sagen einige. Ja, ist es. Aber ich finde es trotzdem ekelhaft, irgendwelche Körperflüssigkeiten ungefragt in meine TL zu bekommen. Ich würde ganz gern einfach selbst darüber bestimmen, was ich sehen möchte. Wenn ich sehen möchte, wie ein Mann einer Frau in den Mund ejakuliert: dann sehe ich mir das an. Wenn ich es gut finde, teile (retweete) ich es auch. Das kommt aber in den aller aller seltensten Fällen vor. Wenn ich sehen möchte, wie eine Frau auf einen Mann squirtet, dann sehe ich es mir an. Und wenn ich sehen möchte, wie ein Mann eine menstruierende Frau leckt –  guess – dann sehe ich mir auch das an.

Naja – wie auch immer – mir wurde das beschriebene Bildchen der blutigen Hand in die TL gepült. Und ich erdreistete mich, darauf hinzuweisen, dass ich das genausowenig sehen möchte, wie Frauen ungefragt irgendwelche Cumtributes oder ähnliches bekommen möchten.

Und es ging los…

Mir wurde eine generelle Abneigung gegen Körperflüssigkeiten unterstellt:

Pauschal wird also festgestellt, dass es besser wäre, dass ich gar keinen Sex haben sollte, da ich mir nicht die blutigen Hände einer fremden Frau ansehen wollen würde. Dieser Tweet stammt von einer mir bis dato als sehr vernunftbasierten und reflektierten, studierten Frau. Und ich beginne, mir die Frage zu stellen, was Menschen veranlasst, so über andere herzuziehen, deren Hintergrund sie nicht mal im Ansatz kennen???

Naja – weiter im Text.

Genervte Frauen und kleine Männer aus Österreich

Vorab erstmal der nun folgende Stein des Anstoßes im Wortlaut. Die meisten von denen, um die es im Folgenden gehen soll, werden diese Tweets wohl nicht kennen.

Nehmen wir das mal wortwörtlich auseinander: den ersten Teil sollte wohl jeder verstanden haben, überspringen wir ihn. Der zweite ist interessant. In der hypothetischen Situation, dass mir eine wildfremde Frau ihr Mentruationsblut ins Gesicht hält, würde ich handgreiflich werden. Die meisten sagen jetzt „Das kommt doch nicht vor, dass einer mit Körperflüssigkeiten rumfuchtelt!“

Ich muss euch enttäuschen: sogar schon persönlich erlebt. Ein stadtbekannter Alkoholiker hat mir seinen Kot schon ins Gesicht gehalten.

Naja. So weit, so unschön.

Aber Twitter wäre ja nicht Twitter, wenn sich nicht irgendetwas finden würde, worüber man herziehen kann. Hat nicht lang gedauert.

Diese beiden Tweets stammen aus der Feder ein und derselben Person. Laut Zeitstempel sind sie im Abstand von 9 Minuten versandt worden. 9 Minuten, in denen entschieden wurde, dass „ins Gesicht schlagen einer Frau die sexuell übergriffig ist“ sich nicht so gut verkauft, wie „einer Frau den Kiefer zu brechen, die für Gleichberechtigung kämpft“.

Soweit so gut. Kann passieren im Prass. Wird aber noch viel lustiger.

Ein großer Account eines kleinen Mannes mischt sich ein. Wie auch schon in seinen vorangegangenen Hasstiraden spart er sich das Erwähnen des Ziels seines Spottes, um diesem jede Möglichkeit der Verteidigung zu nehmen. Ich erinnere hierzu einfach an seinen Spott, den er über der mittlerweile verstorbenen Melanie aka @gedankengefickt ausgeschüttet hat (eine Hasstirade, an der ich mich selbst ausgiebig beteiligt habe, wie ich zu meiner Schande gestehen muss) oder wie unschön die Freundschaft zu seiner besten Freundin zerbrach. Vielen bekannt als @dornwittchen (die älteren dürften sich erinnern).

Und von nun an eskalierte die Situation völlig. Ich lasse mal einiges auf euch wirken:

Das war das erste Mal, dass mir direkt Gewalt angedroht wurde.


Und es wurde festgelegt, dass ich ein Vergewaltiger/Sexualstraftäter bin.


Und ab hier reicht es dann auch mir ein Bild zu zeigen, dass ich handgreiflich werde.


Völlig unreflektiert wird wiedergegeben, was man auf den ersten Blick so erhaschen konnte. Ohne Worte.

Btw: ich finde mein Sexualleben recht befriedigend. Und selbst wenn nicht: es würde dich nichts angehen.


Ich weiß irgendwie nicht, wie eine mir völlig unbekannte Person diese Informationen hat!


So abwegig scheint es wohl nicht zu sein, dass ich demnächst Menstruationsblut aus nächster Nähe kennenlerne. Legitimiert hat es diese Dame ja schon.


Und damit ist es nicht nur legitimiert – damit ist es gefordert.


Was nun?

Tja – es gibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Ich für meinen Teil habe mit sozialen Medien abgechlossen. Ja, es war mal lustig. Ja, ich habe viele tolle Menschen darüber kennengelernt. Aber das, was hier passiert ist, bedroht wortwörtlich meine Existenz. Mein Klarnamen wurde veröffentlich, auf mein Impressum wurde hingewiesen. Und das alles, weil ich ganz gern selbst bestimmen wollte, von wem ich Körperflüssigkeiten ins Gesicht gehalten bekomme.

Das Einzige, was ich mir wünsche, ist das dieser Beitrag so weit wie möglich gestreut wird. Teilt, retweetet, +1t ihn oder was auch immer ihr wollt. Und bitte, BITTE überlegt euch, wie ihr euch im Netz verhaltet!

Ich werde versuchen, den entstanden Schaden juristisch einzuklagen, da einer der beiden Urheber des Shitstorms mir freundlicherweise seine Kontaktdaten hat zukommen lassen.

Zum Abschulss mal noch ein Beispiel, wie etwas wirklich funktionieren sollte:

https://twitter.com/meg_gyver/status/1094330300908347394

Wir sind uns einig, dass wir uns nicht einig sind, sind uns entfolgt, und damit war gut. Kein böses Blut, keine Gerüchte. So funktioniert Kommunikation.

Und an Meg direkt gewandt: mein Angebot, dich bei deiner Weihnachtsaktion zu unterstützen steht natürlich weiterhin. Meine Kontaktdaten zu finden, dürfte nicht mehr so schwer sein. Würde mich freuen, wenn das bei dir ankommt.

Zu den meisten werde ich den Kontakt abbrechen, da es ohne Twitter wohl unmöglich sein wird, eine Freundschaft am Leben zu erhalten. Lebt wohl.

Taxi for two

Auf dem Weg nach Oben bemerke ich die Anspannung in deinen Muskeln. Durch die Ungewissheit was nun mit dir geschehen würde, hast du dich verkrampft, aber ich wollte das du das Folgende genießen kannst. Langsam lasse ich dich auf das große Bett im Schlafzimmer gleiten. Dir gefällt der Duft den das frisch bezogene Bett verströmt und du räkelst dich darauf wie eine Katze. Ich genieße diesen Anblick nur kurz, dann drehe ich dich auf den Bauch und fessle deine Arme an das obere Bettende.

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Dinner for one

Du stehst mit dem Rücken zur Wand, nackt. Die Ledermanschetten an deinen Handgelenken fixieren deine Arme über deinem Kopf, deine Beine sind gespreizt und ebenfalls mit Manschetten an deinen Knöcheln fixiert. Du zitterst als du meine Schritte hörst, und ich höre wie bei jeder kleinen Bewegung von dir die Ketten an deinen Fesseln ein metallisches Klirren durch den Raum schicken. Mit verbundenen Augen kannst du nur ahnen wie nah ich dir schon bin.

„Dinner for one“ weiterlesen

Kopfkino

Du sitzt auf meiner Couch und wartest auf mich, als ich den Raum betrete. Ich lächle kurz, als du zu mir aufblickst.

“Bleib ruhig sitzen.”
sage ich zu dir, während ich näher komme. Ich trage komplett schwarz. Es ist ein Klischee, aber es steht mir. Die Hose und das Hemd sind zwar elegant, aber vollkommen schnörkellos.

Ich stelle mich vor dich und betrachte dich von oben herab.

“Du willst also, dass ich mit dir spiele? – Willst du das wirklich? – Sag es mir. Sag mir, dass ich mit dir spielen soll.” 
“Spiel mit mir, Herr.”

„Kopfkino“ weiterlesen

Homecoming

Dominik:

Ich schließe unsere Wohnungstür hinter uns und setze meine Brille ab. Reibe meine Augen. Homecoming. Ich muss unwillkürlich lächeln. Wie souverän du unter all diesen spätpubertären Bestien warst. Dein Wort ist Gesetz. Ich habe dich eine Zeit lang beobachtet, als ich dich abgeholt habe. Gewartet, bis die letzten gegangen sind.

Du reißt mich aus meinen Gedanken: packst mein Handgelenk, lässt mich mich umdrehen und drückst mich gegen die Tür. Küsst mich. Drängst dich gegen mich. Augenblicklich reagiert mein Körper. Du spürst die Erektion durch unsere Kleider und grinst mich an: „Und jetzt bist du dran, Herr!“ flüsterst du in mein Ohr.
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Schlagfertig

Du liegst vor mir. Nackt wie Gott dich schuf. Dein Atem geht ruhig, aber hörbar. Du wartest – voller Sehnsucht. Bereit.

Ich lasse die Riemen der Peitsche über deinen nackten Hintern gleiten. Sanft und zärtlich kitzeln sie deine nackte Haut. Die ersten Berührungen lassen dich vor Verlangen aufzucken, lassen deine Muskeln zittern. Du kannst es kaum erwarten, es zu spüren. Kaum erwarten, erlöst zu werden. Und ich warte. Ärgere dich – lasse grinsend die Riemen immer und immer wieder über deine Haut wandern wie Schlangen, die sich über heißen Wüstensand schlängeln. Dein Hintern hebt sich unmerklich, wenn die Peitsche den Kontakt zu deiner Haut abrupt beendet und du voller Verlangen auf den Einschlag hoffst – und ich liebe jedes Zucken, jeden Atemzug, jede noch so kleine Reaktion deines Körpers in diesem Moment, in dem für dich und mich die Zeit still steht.

Der erste Schlag trifft dich – kurz, mit wenig Schwung und aus dem Handgelenk heraus. Keine Möglichkeit für dich, wirklich vorbereitet zu sein. Dein Körper bebt, dein Atem wird schneller. Du weißt, dass das nur der Anfang war. Du hoffst, dass da noch viel mehr kommt. Und das wird es. Versprochen.

Aber erstmal lege ich die Peitsche neben deinen Körper, küsse die minimal gerötete Stelle an deinem Arsch und verlasse mit einem nahezu gehauchten „Später, Kleines!“ den Raum.

Gute Nacht Geschichte

Als ich die Eingangstür ins Schloss fallen lasse, erwartest du mich bereits. Bis auf deinen seidenen Hausmantel, der leicht verführerisch halboffen über deinen Schultern hängt, bist du bereits nackt. Ich bin erschöpft von meiner Geschäftsreise und das weißt du auch. Die letzten zwei Wochen waren hart, auch weil Ich dich vermisst habe.

“Hallo Kleines.” raune ich mit heiserer Stimme, während ich den Koffer abstelle und meinen Hut an die Garderobe hänge. In deinen Augen sehe ich das Leuchten, dass ich seit dem ersten Tag liebe und dein Mund verzieht sich zu einem wissenden Lächeln.

„Gute Nacht Geschichte“ weiterlesen

Blindfold

Du lehnst an meiner Schulter, spürst die Wärme meiner Haut durch mein Hemd. Du genießt mein gleichmäßiges Atmen, die Ruhe, die von mir ausgeht. Ich streichle dir sanft über die Wange.

„Können wir?“ – Ein sanftes Nicken.

Ich trete einen Schritt zurück. „Knie dich hin, sieh mich an!“ Nachdem du deine Pose eingenommen hast, die wir immer und immer wieder übten, bis deine ganze Anmut, dein Stolz mit der zu dir passenden Perfektion zum Ausdruck kamen, öffnest du deine Augen. Du beobachtest, wie ich dich kontrolliere: Augen, in der Farbe ausgewaschener Jeans begutachten deine Haltung. Dein Atmen.

Ich lege dir dein Halsband um: schwarzes Leder – einfach und schlicht – vorn ein feiner, silberner Ring.

„Folge mir!“

Eine Leine brauchen wir nicht – was mir gehört, gehorcht! Raubkatzengleich folgst du mir auf Händen und Knien ins Kaminzimmer. Ich spüre dein kurzes Zögern, als du die beiden Weingläser auf dem Tisch siehst. Normalerweise tränke ich dich, bei unserem Play. WENN du es dir verdienst.

Unsicher schaust du zu mir auf. „Blindfold“ weiterlesen