Die Hütte

Über Stunden hatten wir an dem kleinen Bergsee gelegen. Die Sonne brannte auf uns nieder. Ich mochte deinen Geruch. Dein dezentes Parfüm. Der Duft deiner Haare, wenn du sie frisch gefärbt hast. Wir haben viel geredet. Zukunft. Freunde.

Arm in Arm gehen wir zurück zum Motorad. Der Tag war viel zu schnell vorbei. Endlich mal allein. Nett von deiner Schwester auf die Kinder zu achten.

Kupplung: check. Bremse: check. Zündung ist an. Startknopf. Der Motor der KTM 990 SM R erwacht unter einem Aufbrüllen seiner Zylinder. Das Einlegen des Ganges wird von der Maschine durch einen kräftigen Ruck an der Kette quittiert. Das Beast will los. Lassen wir es frei!

Gemächlich rollen wir durch die siebziger Zone, die direkt am Parkplatz des Sees vorbeiführt. Ein Auto drängelt. Ich lasse es überholen. Ich habe absolut keinen Grund zur Eile. Eher tausende dagegen.

Gemütlich schnurren wir dem Gebirgspass hinab. S-Kurve an S-Kurve. Manchmal spüre ich deine Hand, wie sie sanft meinen Rücken streichelt. Ich musste den Waldweg nicht sehen, um zu wissen das er da ist. Ich kenne meine Heimat in- und auswendig. Du kanntest ihn nicht. Und gesehen hattest du ihn scheinbar auch nicht. Es fühlte sich plötzlich an, als hätte mir jemand eine sehr enge Stahlkette um die Brust gelegt, als ich das Gas aufriss und uns mit fast 80km/h in den Wald katapultierte. Dort ließ ich die Maschine wieder auf knapp 50 abtouren. Wäre ich allein, könnte aufstehen. Dem Tänzeln ihres Arsches mit dem Körper entgegenarbeiten, wenn das Hinterrad schlupft. Ihr meine Richtung aufzwingen. Auch wenn es mal etwas zu schnell geht. Oder zu hart ist.

Langsam scheinst du zu merken, dass ich dich nur geärgert hab. Dein Griff lockert sich. Du entspannst dich. Noch 500m. Dann wären wir da.

Einige Meter vor der Hütte mache ich den Motor aus und lasse uns heranrollen. Absolute Stille hier. Mal von den Vögeln abgesehen. Die Luft ist so sauber, dass man das Gefühl hat, leichter atmen zu können. Wir stehen auf einer kleinen Lichtung mitten im Wald. Zu unserer Rechten eine Jagdhütte, dahinter ein wenig Brennholz.

„So – genau so würde ich es mir vorstellen!“ sagst du, nachdem du den Helm abgenommen hast. Auf meinen fragenden Blick lächelst du. „Weißt du, wenn die Kinder aus dem Haus sind – wenn wir zu Hause sind, dann will ich genau soetwas unser eigen nennen.“

Spontan beschließe ich, unsere Zeit um noch etwa 10 Stunden zu verlängern. „Wir müssten noch ein Bier im Rucksack haben, kannst du mal bitte schauen?“ Während du unsere Sachen durchsuchst, schreibe ich einem alten Schulfreund:

Ich hab mich schon immer auf ihn verlassen können.

„Ich finde es nicht!“ rufst du vom Motorrad herüber. „Komm her, lass uns eine rauchen! Und dann weiter.“ Höre ich dich sichtlich enttäuscht.

Als wir fertig sind, verschwindest du mit einem „Ich muss mal! Packst du schon?“ im Wald. Klar würde ich das tun.  Aber nicht nur. Ich zog die Kerzenstecker von den Zündkerzen der KTM. Das sollte als Panne schon reichen. Als du aus dem Wald kommst, sitze ich schon auf dem Motorrad. Wohl wissend, was passieren wird, betätige ich den Starter. Der Anlasser dreht, aber das Aufbrüllen des Zweienders bleibt aus. Nach 3 Sekunden lasse ich los. Mit großen Augen und offenem Mund siehst du mich an.

„Es wird in zwei Stunden dunkel. Hier kommt nie im Leben ein Taxi her! Sag mir, dass das nicht wahr ist!!!“ sagst du mit Panik in der Stimme. „Ich regel das. Gib mir 5 Minuten!“

Während ich so tue, als würde ich noch mit Bastian schreiben, gehe ich um das Haus. Als ich aus deiner Sicht und Hörweite verschwinde, rufe ich deine Schwester an: „Hi Sandra, ich bin´s, Dom. Hör zu, ich hab nur wenig Zeit: ich will noch ein bißchen mit deiner Schwester allein sein. Kannst du bitte die Nacht noch auf Max und Alina aufpassen?“ „Ja – natürlich! Aber ist wirklich alles okay?“ „Ja. Klar. Du weißt doch schlechten Menschen und so… Rest erzähl ich dir Morgen! Danke, Süße!“

„Deine Schwester passt auf die Kinder auf. Wir schlafen hier. Mein Bruder kann uns erst morgen früh holen. Früher kommt er nicht an den Trailer. Die Hütte gehört einem Freund – ich hab ihn gefragt, wir dürfen drin übernachten.“

Als wir die Hütte betreten, sind die massiven Stahl-Fensterläden noch geschlossen und es fallen nur messerscharfe Streifen Sonnenlicht hinein. Mit einem „Machst du bitte die Läden auf?“ verschwinde ich in der Kellerluke. Ich gehe ans Weinregal und ziehe wahllos eine der Flaschen hinaus. Als ich wieder nach oben komme, sind die Fenster weit geöffnet. An einem, der Sonne zugewandten Fenster lehnst du dich hinaus. Dein süßer Knackarsch, der so perfekt in meine Hand passt, wackelt sanft hin und her. Ich kann es mir einfach nicht verkneifen und gebe ihm einen kräftigen Klaps.

„Hey hey hey!“ deine Augen blitzen mich an, „so nicht, Mister!“ „Ach – und seit wann genau bestimmst du das?“ Du siehst mir tief in die Augen. Widerspenstig. So mag ich meine Kleine. Komm – gib mir einen Grund. Los! „Schon immer, wusstest du das nic…“noch bevor du den Satz beendet hast, drücke ich dich an deiner Kehle gegen die noch vom Winter kalte Wand aus Bruchstein. „Ach, glaubst du?“ frage ich dich, bevor ich dich küsse. Dein Lächeln lässt tief blicken. Ich packe dich am Arsch und hebe dich an. Augenblicklich schlingst du deine Beine um mich. Presst deine Lippen gegen meine.

Ich trage dich nach draußen. Zu der kleinen Sitzgruppe südlich des Hauses. Die Sonne geht gleich unter. Und ich möchte ihre letzten Sonnenstrahlen auf deiner Haut genießen. Ich setze dich auf dem Tisch der Sitzgruppe ab, stelle mich vor dich. „Arme hoch!“ während ich du dich noch wunderst, wozu das Ganze, beginne ich dir dein Oberteil über den Kopf zu ziehen. „Bist du verrückt?! Das kannst du doch nicht machen!“ beantworte ich mit „Doch. Ich kann. Und ich werde.“

Du sitzt nackt auf der Tischplatte vor mir. Ich zwischen deinen leicht gespreizten Beinen. Du versuchst etwas von dir zu bedecken. Du schämst dich. „Lehn dich nach hinten, stütz dich ein wenig ab.“ Als du nicht reagierst, packe ich deinen Hals und drück dich nach hinten. Trotzig stützt du dich ab. Ich drücke deine Beine ein wenig weiter auseinander. Lehne mich vor. Verharre kurz. Und beiße in deinen Musculus Gracilis. Direkt neben deiner Pussy. Ich höre wie du scharf einatmest. Ich lasse meine Zunge langsam in dich eindringen. Du schiebst mir dein Becken entgegen. Stöhnst leise auf. Ich sauge an deinem Kitzler. Küsse ihn, wie ich deinen Mund küssen würde. Dein Stöhnen wird lauter. Ich beginne, dir mit meiner Hand die Luft zu nehmen. Stück für Stück. Je mehr ich das tue, desto mehr bewegst du dein Becken. Deine Atmung, dein Puls. Alles beschleunigt sich analaog zu der Kraft, mit der ich deinen Hals halte. Ich spüre das Zittern deiner Beinmuskeln. Sauge an deiner Klit, lasse meine Zunge mit ihr spielen. Ich spüre wie du kommst – dein Zucken, die Art und Weise, wie du mir dein Becken entgegenstreckst, um gleich darauf wieder wegzuzucken. Ich sehe dich dich währendessen an. Sehe dir zu zu. Wie du dir auf die Lippen beißt, um sie dann doch wieder leicht zu öffnen. Die Augen ständig geschlossen. Herrlich.

Ich trage dich wieder ins Haus, nur das du noch nackt bist – und es den Rest des Abends bleiben wirst. Ich zünde den offenen Kamin an, der die Hütte binnen Minuten mollig warm machen wird.“Bleib hier, ich besorge uns erstmal was zu Essen!“ In der Küche finde ich nur ein paar Knoblauchzehen, eine Flasche Öl, Erdnüsse und ein paar Nudeln. Naja – und Salz & Pfeffer. Damit lässt sich arbeiten.

Ich gehe nach draußen und sammle in den letzten Lichtstrahlen alles an Bärlauch, Brennesseln und Giersch, das ich finden kann. Unten, am Kletscherbach hole ich uns einen Eimer frisches Wasser. Als ich zurückkomme, ist es so dunkel, dass die Fenster der Hütte gelbe, flackernde Löcher in die Dunkelheit schneiden. Die Nacht ist wolkenlos, kalt und sehr dunkel. Kaum ein Wind weht und es ist wahnsinnig still. Du liegst auf mehreren Decken direkt vor dem Kamin – ich stelle das Funkengitter leise davor. Die Hälfte des Wassers hänge ich in einem Topf über das Feuer und hole mir aus der Küche den Mörser und die Erdnüsse. Im verbliebenen Wasser wasche ich die gesammelten Pflanzen.

Die Brennnesseln mache ich genießbar, indem ich mit dem Nudelholz ein paar mal über jede rolle. Ich pflücke die Blätter der Pflanzen und fülle sie mit den Erdnüssen in den Mörser. Ich lehne mich an den Kaminsims und sehe dir dabei zu, wie du schläfst, während ich die Nüsse und Kräuter mit etwas Öl zu einem Pesto verarbeite. Als unser Waldkräuterpesto fertig ist,  gebe ich die Nudeln in das kochende Wasser und beginne deinen Körper mit Küssen zuzudecken. Angefangen bei deinen Füßen, über deine Waden, Oberschenkel, Hüfte, Bauch, Busen, Hals zu deinem Mund. Langsam schlägst du die Augen auf und erwiderst meinen Kuss. Ich lege mich vor dich und wir sehen uns schweigend an. Ich blinzel dir zu und stehe mit „Ich hole mal unser Essen!“ auf.

Während ich nach dem Essen unsere Teller abwasche, beginnst du Kerzen aufzustellen. Der Kamin hat den Raum mittlerweile so aufgeheizt, dass ich mein T-Shirt ausziehen muss. Wir setzen uns in die Eingangstür und zünden uns eine Zigarette an. Die kalte Luft kühlt unsere Körper langsam wieder ab. Ich sehe dich an. Wann hab ich dir eigentlich zum letzten Mal gesagt, wie hübsch du bist. Eigentlich müsste ich es jede Minute tun! Die kalte Luft lassen deine Nippel hart werden und ich will sofort hineinbeißen. An ihnen lecken. Saugen.

Frech grinst du mich von der Seite an. „Was schauen Sie einer Dame so ungeniert auf die Brüste? Schämen Sie sich!“ „Ich kann dir gern zeigen, was ich mit einer Dame sonst noch mache“ knurre ich, packe deine Haare, wickel sie mir einmal um die Hand und ziehe deinen Kopf nach hinten. Ich lecke über deine Brust und deinen Hals, bis hin zu deinem Ohr. Ich bedeute dir aufzustehen und führe dich an deinen Haaren in die Hütte. „Hinknien!“ du reißt die Augen auf, folgst aber der Ansage. Ich öffne meine Hose und ziehe die Shorts ein Stück hinunter. Als mein Schwanz an deinen Lippen liegt, erhöhe ich den Druck auf deinen Kopf. Du öffnest deinen Mund und ich spüre deine Lippen um meine Eichel, dein Saugen. Dein Spiel mit deiner Zunge. Aber ich will mehr. Viel mehr! Unbarmherzig schiebe ich ihn tiefer in dich. Ignoriere dein kurzes Aufbäumen. Wieder und wieder stoße ich tief in dich. Dein Speichel läuft über mein Bein und du beginnst dich von mir abzudrücken. Entziehst dich mir.

„Hab ich gesagt, dass du aufhören darfst? War ich fertig damit?Du weißt was das heißt?“ Schwer atmend schlägst du die Augen nieder und antwortest kleinlaut „Ja“. Ich führe dich zum Kamin, lasse dich daran abstützen. Du fühlst die warmen Steine unter deinen Handflächen. Der erste Schlag meiner Hand trifft dich unvorbereitet. Deine Knie knicken ein. Augenblicklich fängst du dich wieder. Streckst die Beine durch und bereitest dich auf die weiteren vor. Klaglos nimmst du die Strafe hin. Dein Arsch verfärbt sich langsam über rosa zu einem satten Rot. Ich kann die Hitze deiner Haut spüren. Ergötze mich daran. Streichle ihn sanft. Zeit zu nehmen, was ohnehin mir gehört. Ich knie mich hinter dich, lecke zwischen deinen leicht gespreizten Beinen über deine Pussy und deinen Arsch.

Ich stelle mich hinter dich und nehme meinen Schwanz, der mittlerweile hart wie der Knauf eines Floggers ist, in die rechte, und deine Haare in die linke Hand. Du wimmerst leise als ich in dich eindringe: mein Speichel ist als Gleitmittel gerade ausreichend. Und so sollte es sein! Ich weiß, wie sehr es dir weh tut, wenn ich dich unvorbereitet anal nehme. Ich genieße deine Bewegungen. Dein vorsichtiges Entgegenschieben deines Becken. Ich liebe es zuzusehen, wie mein Schwanz in deinen Arsch eindringt. Und diese Position hat den besten Ausblick. Langsam entspannst du dich, kannst den Fick genießen. Immer gieriger stößt du mir dein Becken entgegen. Treibst mich in den Wahnsinn. Dein Stöhnen wird immer lauter und heizt mich nur noch mehr an. Ich spüre, dass du nur noch wartest. Beuge mich an dein Ohr und flüstere „Komm mit mir!“ Ich dringe so tief ich kann in dich ein und ergieße mich in dir. Unsere Bewegungen werden langsamer. Ich küsse deinen Nacken. Wir lassen uns auf die Decken vor dem Kamin sinken.

Ich sehe dich an. Dein Brustkorb hebt und senkt sich mit jedem Atemzug. Ich knie mich vor dich. „Ich bewundere dich. Ich brauche dich.“ sage ich und du lächelst. Ich lege mich zu dir. Du kuschelst dich in meine Arme und küsst meine Brust.

Mein letzter Gedanke ist „Schade, dass wir nicht mehr Zeit hatten“ und schlafe ein.

 

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