Entfesslung

Die Hände hinter dem Kopf – gefesselt. Nackt. Die hohen Stiefel aus dem derben Leder. So knie ich vor dir. Mein Kopf ist leicht gesenkt. Meine Augen verfolgen deine Bewegungen. Du trittst an mich heran. Nah. Ich kann deine Haut riechen. Deine Wärme spüren. Ich sehe die Klinge nur kurz.

Du siehst mir in die Augen. Lächelst. „Ich habe dich nicht dazu gemacht. Ich habe es nicht geweckt. Ich habe es nur entfesselt.“ und schneidest die Fessel durch. Ohne auf Distanz zu gehen, stehe ich auf. Eben sahst du noch hinab, nun schaust du auf. Ich gehe auf dich zu – dränge dich zurück – bis an die Wand. Ich lege meine Hand an deine Kehle, fixiere damit deinen Kopf. Ich komme dir ganz nah. Meine Nasenspitze berührt fast dein Ohrläppchen. Du hörst mein stoßweises Einatmen. Wie ein Tier das Witterung aufnimmt.

„Dreh dich um!“ flüstere ich in dein Ohr.

Die Hände über dem Kopf an der Wand, stehst du mit leicht gepreizten Beinen da. Meine Fingerspitzen streichen über deinen Arm, deinen Rücken hinab, über deinen Arsch. Der erste Schlag. Unheimlich fest. Augenblicklich erscheint der rote Abdruck meiner Hand. Scharf ziehst du Luft zwischen den Zähnen ein – dein Körper im Hohlkreuz.

Zwei. Du wimmerst. Ich mag es, wenn die ersten Spuren meiner Lust deinen Körper kennzeichnen. Drei. Du beißt auf deine Lippen. Vier. FÜNF. Schwer atmend nimmst du die immer stärker werdenden Schläge hin. Die Art wie sich deine Atmung verändert, wie sich deine Haut verfärbt, wie du dich windest entfesselt eine nie gekannte Lust in mir.

„Knie nieder, verschränke die Hände hinter deinem Kopf!“

Nun kniend siehst du zu mir auf. Meine pralle Erektion perfekt auf Mundhöhe ziehe ich deinen Kopf zu mir. Du öffnest die Lippen. Sie gleiten über meine Eichel. Ohne Hast, ruhig aber bestimmend ziehe ich dich immer weiter gegen mich. Spüre, wie ich in deinen Rachen eindringe. Der kurze Würgereflex. Wie sich dein Hals eng um mich legt. Du siehst weiterhin zu mir auf. Erste Tränen steigen in deine Augen – rollen mit Mascara gemischt als schwarze Spuren über deine Wangen. Ich sehe förmlich deinen inneren Kampf dich von mir zu lösen, wieder Luft zu bekommen. Langsam lasse ich dich los. Als erstes bekommst du durch die Nase wieder Luft – viel zu wenig nach der langen Apnoe. Ich lasse dich los und du sackst zusammen. Ich fange dich. Halte dich. Die Tränen rollen die Wangen hinab. Silbrigen Speichelfäden hängen von deinen Lippen. Ein Anblick, der sich wie ein Foto in mein Gedächtnis brennt. Stoßweise holst du Luft, siehst mich unverwand an. „Zuviel?“ frage ich dich.

„Nein, Herr!“ Du machst mich stolz.

Ich führe dich zum Tisch. Lege deinen Oberkörper darauf. Mit den Stiefeln drücke ich deine Füße auseinander, gehe in die Knie und binde sie mit einem rauen Sisalseil an die Tischbeine. Unter dem Tisch spanne ich das Seil zum anderen Ende des Tisches. Ich nehme deine Hände und fessle dich mit dem Oberkörper aufliegend darauf.

Ich gehe um den Tisch, begutachte mein Werk. Zart berühren meine Fingerspitzen Wölbungen deines Körpers. Bis ich hinter dir stehe. Meine Finger berühren deine Scham, ich lecke deinen Nektar von meinen Fingern. Köstlich!

„Ich will dich!“ sage ich.

Greife in deine Haare und dringe in dich ein. Jeder Stoß härter und fordernder als der vorhergehende. Dein Stöhnen sagt mir, dass du es genau so brauchst. Das du es genau so willst. Während ich immer und immer wieder zustoße verziere ich deinen Arsch immer weiter und immer fester mit den roten Abdrücken meiner Hand. Jeder Schlag lässt dich einen kurzen Augenblich noch enger werden, als du ohnehin schon bist. Die Art, wie du dich hingibst, zeigt mir dass du bald soweit bist. Ich gehe einen Schrit zurück – lege dich mit dem Rücken auf den Tisch und deine Füße auf meine Schultern, dringe, während ich deinen Hals packe wieder in dich ein. Je mehr ich dir die Luft nehme, desto enger wirst du. Saugst mit deiner Pussy regelrecht meinen Schwanz aus. Das halte ich maximal noch ein paar Stöße aus. Du siehst mich an und grinst dreckig. Fast unmerklich nickst du. Ich ziehe meinen Schwanz aus deiner Pussy und komme augenblicklich. Meinen Samen auf deinem Bauch, meinen Daumen deine Klit massierend kommst du – windest dich, während ich dich beobachte. Als du dich wieder unter Kontrolle hast, wischt du einen Teil des Spermas mit dem Zeigefinger auf und leckst es gierig davon.

Du schlägst die Augen auf, siehst mich an und sagst mit dem dreckigsten Grinsen, das ich je sah „War das schon alles, HERR?“

4 Antworten auf „Entfesslung“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.