Erwachen der Lust

Photo by Jeffrey Zeldman (https://www.flickr.com/photos/zeldman) Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/legalcode
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„Draußen schneit es heftig…dicke Flocken fallen leise herab. Es ist so still draußen….ich werde wach und horche…drehe mich auf die Seite, doch du bist nicht da.

Ich höre die Dusche rauschen und weiss nun, wo du bist.

Ich rolle mich aus dem Bett und laufe zum Bad…bleibe kurz an der Tür stehen und warte. Dann öffne ich ganz leise die Tür… heisse, feuchte Luft schlägt mir entgegen

Du stehst mit geschlossenen Augen gegen die Wand gelehnt da und lässt das heisse Wasser an deinem Körper hinunterlaufen.

 
Ich beobachte dich, öffne die kleine Glastür leise. Du hast mich immer noch nicht bemerkt. Ich stehe vor dir…möchte dich berühren…

Doch ich berühre dich nicht! Ich drücke stattdessen langsam meinen nackten Körper gegen deinen… In diesem Moment öffnest du deine Augen und ziehst mich fest zu dir heran, packst mit beiden Händen meinen Po. Ich spüre deine Härte zwischen meinen Beinen. Du greifst in mein nasses Haar und küsst mich hart und leidenschaftlich, um mich dann mit einer unmissverständlichen Geste nach unten zu drängen. Ich weiss, was du möchtest. Und ich werde es dir geben…

Ich sinke auf die Knie…lasse meine Hände gleichzeitig an deinen Hüften hinuntergleiten. Das Wasser prasselt heiss auf mich herab. Ich schmiege mein Gesicht an deinen nassen Körper. Meine Lippen schmecken dich. Du blickst auf mich herab … ich zu dir hinauf … sehe die Lust in deinen Augen flackern…

Du wirst langsam ungeduldig, willst mich so sehr. Ich lasse meine Zunge über deinen Schwanz gleiten..langsam… Deine Lust zu spüren macht mich wahnsinnig. Ich öffne die Lippen und nehme dich ganz in mich auf. Du packst mein Haar fester…so wie ich es liebe! Ich dränge mich gierig gegen dich während du deine Lenden gegen mich presst, tief in mich hineinstösst…“

Mehr konntest du mir von deinem Traum nicht berichten – eine heftige Windböe hatte uns geweckt. Verschlafen und verwuschelt blickst du mich an. Ich nehme dein Gesicht in die Hände – küsse dich sanft. „Hopp! Ab unter die Dusche! Eierkuchen oder Rührei?“ Mit einem „Eierkuchen!“, deinem wunderschönen Lächeln und deinem süß wackelndem Po verschwindest du im Bad.

Eierkuchen. Rührei. Jetzt gibt es alles. Aber kein Frühstück! Wir haben viel geredet gestern. Ich habe viel über dich gelernt. Du hast viel durchmachen müssen. Körperlich und seelisch. Etwas, was dir in meinem Beisein nicht passieren wird. Meine Art zu lieben ist vielleicht dunkler als normal, aber auch wesentlich tiefer und echter. Öffne deine Augen, sieh endlich mich, unabhängig davon, wie deine früheren Erfahrungen waren.

Ich setze mich auf die Bettkante. Sehe meine Zehen an. Wackle, spiele damit, den Kopf in eine Hand gestützt. Ich grüble. Bin wütend. Eine Frau darf man nicht schlagen. Ein lustiger Satz. Eigentlich nicht. Aber irgendwie schon. Ich weiß nicht, wie oft ich schon eine Frau gezüchtigt habe, aber die Frage, ob ich je eine Frau geschlagen habe, könnte ich aus vollem Herzen verneinen.

Ich möchte versuchen, dir den Unterschied zu zeigen.

Ich stehe auf. Schleiche in das Bad. Keine Musik, keine Geräusche. Du stehst unter dem Wasser – regungslos – blickst mit geschlossenen Augen nach oben. Leise schlüpfe ich zu dir.

Du öffnest die Augen, siehst mich an. Das Wasser perlt in riesigen Tropfen dein Gesicht hinab, du öffnest leicht die Lippen, beißt auf deine Unterlippe. Mit mir unter der Dusche scheint Kopfkino auszulösen. Sehr gut!

Ich greife deine Handgelenke – über deinem Kopf führe ich sie zusammen drücke sie gegen die Wand. „Lass sie dort!“ fordere ich dich auf. Du nickst.

Ich trete einen Schritt zurück, betrachte dich. Meine Fingerspitzen berühren dich am Trizeps, streichen langsam und sacht hinab Richtung Schulter – ich sehe dich hörbar einatmen – lehne mich zu dir: „Ich möchte, dass du still bist, egal was ich tue. Ich werde dich zum richtigen Zeitpunkt schon zum Schreien bringen!“

Statt meiner Finger lasse ich meine Zunge dich weiter liebkosen: deinem Arm hinab, kurz den Hals, deinen Busen – immer tiefer – Bauchnabel – weiter – zwischen deine Schenkel. Ich nehme deinen rechten Oberschenkel und lege ihn auf meine Schulter, damit meine Zunge tiefer in dich eindringen kann. Ich küsse deine Klit – liebkose sie – sauge an ihr – meine Zunge streichelt sie. Ich höre dich zwar tief atmen – sehe, deine Augen sind geschlossen, du beißt auf deine Lippe – aber du sagst nicht. Kein Stöhnen – kein verrücken deiner Hände an der Wand. Meine Fessel scheint effektiv zu sein. Brav!

Während ich dich so verwöhne, wandert meine Hand zu deiner linken Brust, massiert sie, spielt mit deiner Brustwarze. Ich spüre dein Herz darunter wie wild schlagen. Ich denke es ist an der Zeit. „Dreh dich um!“, sage ich zu dir, „Ich will dich!“. Ich drücke dich gegen die Wand, ziehe deinen Kopf leicht zurück – in diesem Moment spürst du wie mein Schwanz in dich eindringt. Du beißt die Zähne zusammen um nicht aufzustöhnen. Wie wild presst du dein Becken gegen mich, erwiderst jeden meiner Stöße – ich spüre wie du immer enger wirst – deine Bewegungen etwas an Kontrolliertheit einbüßen – es kann unmöglich noch lange dauern. In diesem Moment greifst du um dich, krallst in meinen Po – ziehst mich an dich – meinen Schwanz tief in dich. Du neigst deinen Kopf trotz meines Zuges nach vorn.

„Ich will dich hören – jetzt!“

Deine Lust enfesselt sich als Stöhnen, laut aus ganzer Seele. Immer härter stößt du dein Becken gegen mich. Nur noch wenige Stöße und ich werde auch kommen. Meine Hände greifen in deine Hüfte, ziehen dich fest an mich – ich atme tief ein -mein Aufstöhnen scheint deinen Orgasmus noch zu verstärken. Ich spüre, wie ich meinen Samen tief in dir ergieße. Ich merke, wie unsere Bewegungen immer langsamer werden.

Ich drehe dein Gesicht zu mir, küsse dich. Dein Herz rast immernoch wie verrückt. Ich hebe dich hoch – trage dich aus dem Bad zurück ins Bett, lege dich ab. Ich lege mich auf dem Rücken neben dich. Du kuschelst dich an mich, legst ein Bein über meine Schenkel. Deinen Kopf auf meine Brust – hörst mein Herz schlagen. Es beruhigt dich immer.

„Schlaf noch eine Runde. Vielleicht kann ich dir die Alpträume nehmen. …“

Du bist dir sicher, dass ich noch drei Worte sagte, aber die hat wohl dein Schlaf verschluckt.

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