Homecoming

Dominik:

Ich schließe unsere Wohnungstür hinter uns und setze meine Brille ab. Reibe meine Augen. Homecoming. Ich muss unwillkürlich lächeln. Wie souverän du unter all diesen spätpubertären Bestien warst. Dein Wort ist Gesetz. Ich habe dich eine Zeit lang beobachtet, als ich dich abgeholt habe. Gewartet, bis die letzten gegangen sind.

Du reißt mich aus meinen Gedanken: packst mein Handgelenk, lässt mich mich umdrehen und drückst mich gegen die Tür. Küsst mich. Drängst dich gegen mich. Augenblicklich reagiert mein Körper. Du spürst die Erektion durch unsere Kleider und grinst mich an: „Und jetzt bist du dran, Herr!“ flüsterst du in mein Ohr.




Ophelia:

Das „Herr“ trieft natürlich vor beißendem Sarkasmus, denn noch bin ich völlig gefangen in meiner Alltags-Dominanz. Und ja, ich muss ein freches Grinsen unterdrücken, weil es mir so herrlich viel Spaß macht, dich zu reizen.
Ich will dich. Mein Körper will dich. Mein Geist will dich.
Aber nach dem heutigen Tag fällt es mir schwer, unterwürfig zu sein. Gott, was habe ich es heute geliebt, als ich bemerkt habe, dass du mich beobachtest. Es war dein Blick, der dunkle Hunger darin, die Bewunderung, die mich noch stärker, noch dominanter machten.

Jetzt aber spüre ich meine innere Bestie. Das Knurren in mir, das tiefe Grollen. Meine devote Seele erhebt sich und will, dass jemand sie frei lässt. Dass DU sie frei lässt. Aber ich kann noch nicht knien – zu lange war mein Wort Gesetz heute. Zu sehr noch bin ich in meiner eigenen Dominanz gefangen. Ich weiß, du magst es nicht immer, aber ich muss einfach. Ich muss dich provozieren, ich muss dich gegen die Wand drücken – ich will dich so sehr. Aber noch mehr will ich, dass du mich unterwirfst. Gefangen zwischen Dominanz und dem Wunsch, unterworfen zu werden, sehe ich dich herausfordernd an.

Dominik

Hab ich dir je gesagt, wie sehr mich deine Aufmüpfigkeit, deine Intelligenz und ja, auch deine Ambivalenz anmachen? Nein? Gut!

Ich packe dich an deiner Kehle, drücke dich rückwärts. Gegen die Wand neben der Garderobe. Ich sehe dich an. Und während dich meine linke an der Kehle fixiert, greife ich mit der anderen nach dem ersten Knopf deiner Bluse und reiße sie dort auf. „Erstens: ICH bestimme, wann wir anfangen, wann ich anfange!“ Der zweite Knopf reißt ab, „Zweitens: wag es nie wieder, mich irgendwo dagegen zu drücken – sonst mache ich aus deinem Arsch ein Gemälde von Edvard Munch!“ Ratsch – der nächste Knopf, „Für die Bluse kommt das jetzt vielleicht ein bisschen spät: Drittens: zieh dich aus! Du wirst heute die Hose, die du auf der Sub Rosa Dictum getragen hast, anziehen. Und deine Heels. Dein Oberkörper bleibt frei!“

Mit einem Ruck besiegle ich das Ende deiner Bluse und die verbliebenen Knöpfe regnen zu Boden.

Ophelia:

Ich liebe es, wie du mit mir umgehst. Ich liebe es, wie wir beide gemeinsam funktionieren. Ich liebe das Tier in dir und ich liebe diesen animalischen Kampf, den wir manchmal ausfechten. Wir wissen beide, dass du das Sagen hast.
Du weißt es. Ich weiß es.
Aber verdammt, ich liebe es, wenn du es mir zeigst. Wenn ich es merke. Ich muss mich nicht klein machen für dich, nicht von Beginn an Ja sagen. Ich darf stark sein bei dir – weil du noch stärker bist.

Mein Atem wird zu einem Keuchen, als du mich erbarmungslos gegen die Wand drückst. Und endlich spüre ich deine Hand an meinem Hals. Ich will sofort mehr. Aber du scheinst mit irgendetwas beschäft…. Shit, erst bei deinem letzten Ruck registriere ich wirklich, dass du gerade meine Bluse ruiniert hast und im selben Moment endet deine Ansage:

„…dein Oberkörper bleibt frei!“

Ich flehe innerlich, dass du mich jetzt nicht wirklich ins Schlafzimmer zum Umziehen schickst! Ich will nichts anziehen, ich will mich ausziehen. Ich will, dass deine Hand fester zudrückt, ich will dich und ich… Mist, natürlich kann ich mich nicht beherrschen, wenn ich ungeduldig werde:

Ich knurre…

Dominik:

Ich halte inne. Sehe dich herausfordernd lächelnd an. „Kannst du das wiederholen?“

Du schlägst deine Augen nieder. Du weißt, dass ich es hasse, wenn du knurrst, wenn du versuchst, mich zu führen. Ich führe, du folgst. Eigentlich ein sehr einfaches Konzept.

Meine Hand um deinen Hals verwandelt sich in einen Schraubstock und ich drücke für einen kurzen Augenblick mit dem letzten Glied meines Daumens und dem ersten des Zeigefingers deine Arteria Carotis ab. Instinktiv umklammerst du meinen Arm.

Ich lasse deinen Hals los und du siehst mich mit einer Mischung aus Hass und Wollust an. Ich werde dich heute Nacht an deine Grenze treiben. Und wenn du mir vollends vertraust, noch ein Stück weiter.

 

Ophelia:

Ich spüre den schmerzenden Druck an meiner Kehle, der nur langsam verhallt. Dein Griff war fest und erbarmungslos – zurecht. Ich weiß es ja, aber verdammt, manchmal passiert es einfach. Das Knurren entfährt mir, als wäre ich ein Tier, das seine Instinkte nicht unter Kontrolle hat. Ob dir bewusst ist, dass du es bist, der dieses Tier in mir weckt?
Am liebsten würde ich dich anschreien, doch ich beherrsche mich – könnte mich ohnehin nicht entscheiden zwischen: Das tat weh! und: Warum hörst du auf?

Stattdessen sehe ich dich an, während mein Atem stoßweise geht. Meine Linke lässt deinen Unterarm los und greift an deine Seite, um dich zu mir zu ziehen. Ich kann dir gerade nicht nah genug sein. Meine Augen verengen sich zu Schlitzen, gefährlich. Lauernd. Und doch vorsichtig.

Denn ja. Du schüchterst mich ein. Und verdammt, ich liebe es. Oh Gott, bitte leg deine Hand wieder an meinen Hals, bettle ich in Gedanken. Was meine Lippen aber verlässt, ist ein forderndes:

„Fick mich…“

Dominik:

‚Oh Gott, nichts lieber als das!‘ denke ich. „Später. Vielleicht!“ sage ich. „Jetzt wirst du erstmal deinen Widerwillen büßen!“

An deinen Haaren führe ich dich ins Esszimmer, helfe dir dort, dich auszuziehen, bewundere deinen makellosen Körper, die Tattoos darauf, die sonst keiner kennt. Ist dir mal aufgefallen, dass sie aussehen wie Kois, die sich sanft im Wasser wiegen, wenn du dich bewegst?

Ich deute dir, dich verkehrt herum auf einen der lederbezogenen Stühle zu setzen, hole ein Seil und deinen Plug aus unserer Schublade. Deine über die Lehne hängenden Arme binde ich mit deinen Händen an die hinteren Stuhlbeine. Deine Fesseln mit dem Knöchel an die vorderen. Ich nehme den Plug, fordere dich auf die Zunge herauszustrecken und benetze ihn mit deinem Speichel. Vorsichtig führe ich ihn in dich ein.

Dein Hohlkreuz, der Plug zwischen deinen knackigen Pobacken – du siehst so traumhaft aus.

Ich ziehe meinen Gürtel aus der Hose, lege ihn um deinen Hals und greife nach der bereitliegenden Bambusgerte.

 

Ophelia:

Mein Gesicht verzieht sich kurz zu einer Grimasse, weil der Plug sich ungewohnt anfühlt. Verdammt, es ist viel zu lange her – und doch: ich bin nass, ich weiß es. Wir beide wissen es.
Als du den Gürtel um meinen Hals legst, spüre ich die besitzergreifende Härte deiner Bewegungen. Ich genieße es, dass du keine Hemmungen hast. An den richtigen Stellen bist du vorsichtig – an anderen zeigst du mir, dass ich dir gehöre. Das ist es, was mir Sicherheit gibt, was mich vertrauen lässt. Du weißt, was du tust – ich kann mich fallen lassen, weil ich weiß, du fängst mich. Also mach, bettle ich in Gedanken schon wieder, zeig mir, wem ich gehöre. Benutz‘ mich, demütige mich, fick mich, verdammt.

Und gerade als ich ungeduldig werde und fast schon wieder knurren möchte, rettet mich das raue Leder deines Gürtels und zieht mir den Kopf in den Nacken, sodass sich meiner Kehle ein undefinierbarer Laut entringt.

Ich nehme aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr – verdammt. Vielleicht hätte ich vorhin doch nicht knurren sollen…

Dominik

Vier Schläge. Zwei auf jede Backe. Zu hart, um nur Warm Up zu sein. Zu leicht, um dich zusammenzucken zu lassen. Die Gerte ist blanker Bambus – eins der härtesten Hölzer, die es gibt. Obwohl es streng genommen gar kein Holz ist: Bambus gehört zu den Gräsern! Ihr Griff ist mit schwarzem und rotem Paracord umflochten.

Ich sehe, wie die Striemen sich blassrot verfärben und streiche mit der Hand darüber – sie sind leicht erhaben. Perfekt.

Ich beuge mich zu dir herunter. „So – weißt du jetzt wieder, wo dein Platz ist? Weißt du wieder, was deine Aufgabe ist? Kannst du dich wieder erinnern, wer hier wem dient?“ Du funkelst mich an. Mich deucht, so ganz ist die Nachricht noch nicht durchgedrungen. Ich will dir weh tun!

Drei wuchtige Schläge, leicht höhenversetzt. Die Striemen werden sofort rot und schwellen an. Ihr sattes Rot läuft im Blassrot der anderen aus. Du reißt an den Seilen und beißt in die Stuhllehne, rollst deine Zehen ein. Jetzt. Jetzt!

Ich reiße deinen Kopf an den Haaren hoch. “ Mund auf, sieh mich an!“ sage ich, während ich meine Hose öffne.

Ophelia

FUCK!, denke ich nur, als ich in die Stuhllehne beiße.

Ich hasse es, wenn du mit diesem verdammten Teil zuschlägst, solange ich noch nicht warm bin. Aber vermutlich machst du es gerade deswegen. Ich weiß es doch, verdammt – ich weiß, dass du hier das Alphatier bist. Aber heute ist es genau das hier, was ich brauche: das Unterworfen-werden. Den Prozess, der genau jetzt stattfindet.

Jetzt – wenn der beißende Schmerz auf meiner Haut nachhallt.
Jetzt – wenn ich die besitzergreifende Sanftheit deiner Hand darauf spüre, die den Schmerz noch ein klein wenig aufwühlt, ihn länger anhalten lässt. Aber du darfst das – natürlich darfst du das. Denn mein Arsch gehört dir, das hast du eben klar gestellt.

Ich löse meine Zähne aus dem Leder, als du meinen Kopf in den Nacken reißt. Du liebst es, wenn ich dich ansehe, das weiß ich. Also schaue ich zu dir auf, ignoriere, was deine Hände gerade tun und zwinge mich, geduldig auf deinen Schwanz zu warten und dir dafür in die Augen zu sehen. Dein Blick ist hungrig, entbehrt jeglicher Unsicherheit und er trifft meine tiefsten Urinstinkte.

Das ist es. Das ist der Augenblick. 

Der Augenblick, in dem dieser Rausch einsetzt, in dem meine innere Bestie ihre Schwingen ausbreitet und ich beginne, mich zu unterwerfen. Mich wirklich zu unterwerfen. Es ist die Art, wie du mich ansiehst. Die Sicherheit, die du mir gibst. Das ‚Ich will dich‘ in deinem Blick. Hier sitze ich, geplugged, gefesselt, geschlagen, mit offenem Mund – aber wenn du mich so ansiehst, fühle ich mich wie eine Königin. Und für dieses Gefühl bete ich dich an. Für dieses Gefühl öffne ich jetzt den Mund, erwidere deinen Blick, ersehne deinen harten Schwanz in mir und erlaube dir, alles mit mir zu tun, was du möchtest. 

Nimm es dir – was auch immer du willst, bettle ich innerlich.

Ich gehöre dir.

Dominik:

Ich sehe die Demut in deinem Blick, deinen Willen, mir zu dienen. Meine Wünsche zu erfüllen. Du schmeckst die ersten Tropfen meiner Lust auf deinen Lippen. Fühlst meine beiden Hände, die sich auf deinen Hinterkopf legen, deine Haare greifen, den Druck hin zu meinem Becken langsam erhöhen. Gierig nimmst du meinen Schaft cm für cm in dich auf: saugend, leckend.

Zufrieden knurrend quittiere ich dein kurzes Aufbäumen ob des Würgereizes. Das kurzes Schließen deiner Augen, nur um die meinen umgehend wieder zu fixieren. Wie sie sich langsam mit Tränen füllen. Dein Ziehen am Seil. Aber ohne dich einmal versuchen abzuwenden. Du bist so wundervoll – fühlst dich wundervoll an! Wieder und wieder dringe ich in dich ein, sehe dir unablässig in die Augen, ertrinke in deiner Hingabe darin. Streichle über dein Gesicht.

Kurz bevor ich komme, löse ich mich von dir: ein kleiner, silbriger Faden – eine Mischung meiner Lust und deines Speichels verbindet uns noch. Ich lecke ihn dir gierig vom Kinn und küsse dich, während ich deine Fesseln um die Hände löse, nur um deine Hände aneinander zu binden. Nachdem ich deine Füße befreit habe, führe ich dich an dem Seil um deine Handgelenke in unser Kaminzimmer.

Ich löse das Seil, das direkt zu dem großen Deckenhaken führt, verknote es mit deiner Handfessel und ziehe es hinauf, bis du nur noch auf Zehenspitzen stehst. Deinen Füßen lege ich sodann eine Spreizstange an, sodass du wenige cm über dem Boden hängst. Nun kann ich mein Werk beginnen.

Ich wende mich ab, und hole den Massagestab. Als ich wieder vor dir stehe, streiche ich mit meinen Fingern durch deine Scham, lecke gierig deine Nässe, deine Lust von meinen Fingern. „Sieh mich an!“ Und während ich den Massagestab an deine Klit lege, sage ich „Zeig mir deine Körperkontrolle: diesmal will ich nicht, dass du nicht kommst! Diesmal will ich, dass du kommst! Du hast exakt 15 Sekunden!“

Und beginne den Countdown.

Ophelia

15 Sekunden? Das ist nicht dein verdammter…

„14“, unterbricht deine Stimme meine Gedanken und… es funktioniert. Meine Augen schließen sich wie von selbst, mein Körper ergibt sich in die Seile und der Stab zwischen meinen Beinen erledigt den Rest. 

„12…“. Oh, fuck – eigentlich ist es alles andere als einfach, mich zum Orgasmus zu bringen, aber das hier…

„10“, raunst du in mein Ohr. Ich spüre deinen Atem auf meiner Haut, während mein Gesicht sich im Reflex an dich schmiegt, meine Haut deine Nähe sucht.

„9“… mir entfährt ein heftiges Stöhnen, weil ich merke, wie sich die Welle anbahnt, für die ich nicht mehr viel Zeit habe. Mein Körper krümmt sich, meine Füße berühren kaum den Boden, doch die Stange verbietet mir jegliche natürliche Bewegung. Meine Oberschenkel wollen sich in Ekstase schließen, aber meine Muskeln verkrampfen sich. Ich will es so sehr…

„6“, knurrst du fordernd und fuck, ich merke es… Oh fuck, ja…

„5“ – bitte hör nicht auf. Bitte lass ihn genau an der Stelle…

„4“  – Ein Stöhnen, vermischt mit einem heftigen, animalischen Knurren entgleitet mir und jegliche Körperkontrolle geht mir verloren, als deine andere Hand mir erbarmungslos den Kopf in den Nacken reißt.

„FUCK!“

Es passiert. 

„2 – komm schon, meine Schlampe, ich will was hören“, nehme ich wie aus einem anderen Raum wahr. Nichts dringt mehr wirklich zu mir durch, als sich meine Muskeln in Ekstase krümmen und mein Innerstes explodiert. Ich komme so heftig wie lange nicht, spüre dabei das Ausgeliefertsein und kann nichts tun als mich fallen zu lassen, mich meinem eigenen Körper zu ergeben, zu stöhnen und zu hoffen, dass du mich fängst…

Dominik:

Du schlägst deine Augen wieder auf, siehst in meine. Ich lächle. Zufrieden.

Ich greife nach einem Seil knapp über deinem Kopf, rucke daran, der Schlaufenknoten über dir gibt deine Hände frei und du sackst zu Boden. Auf halbem Wege fange ich dich und lege dich vorsichtig hin. Deine Atmung, dein Puls – du gleichst einer Maschine kurz vorm roten Bereich: deine Oberschenkelmuskulatur zuckt konvulsivisch. Während ich deinen Bauch streichle, öffne ich die Manschetten der Spreizstange. „Siehst du? Ich wusste, dass du es kannst. Ich würde nie etwas von dir verlangen, dem du nicht gewachsen bist. Und glaub mir: du kannst noch mehr. Noch sehr viel mehr.“

Ich küsse dich. „Das war unser Vorspiel – willst du jetzt die Kür?“

Ophelia:

Verdammt, bin ich erschöpft und mein Atem ist kaum kontrollierbar. Ich liebe es, in deinen starken Armen zu landen, wenn meine Muskeln zu schwach sind.
Als du mich küsst, lege ich zärtlich meine Hand an deine Wange und wimmere ein wenig, als du dich viel zu schnell von mir lösen möchtest. Doch dann:

„Das war unser Vorspiel – willst du jetzt die Kür?“

Allein diese Worte festigen meine Muskeln wieder, wecken bereits neuen Hunger. Ein ‚Ja‘ trifft es nicht im Ansatz. Meine Gedanken werden beherrscht von einem wimmernd-bettelnden: bitte fick mich endlich.
Doch obwohl mein Atem noch immer eher ein Keuchen ist, beiße ich mir auf die Unterlippe, verenge meine Augen zu provozierenden Schlitzen, grinse diabolisch und lege es drauf an:

„Wenn du noch kannst…“

Dominik:

Das werde ich dir gleich zeigen, denke ich mir, packe deine Kehle und ziehe dich hoch. Genug gespielt, du dürftest jetzt warm genug sein. Ich führe dich zum Esstisch, presse deinen Oberkörper mit meiner linken darauf und ziehe deinen Kopf mit der Rechten an deinen Haaren zurück. Ich will dich jetzt. Nur kurz. Mehr bekommst du noch nicht. Erst muss ich dein Verhalten strafen.

Ich dringe hart in dich ein. Stoße 4 oder 5 Mal so fest ich kann zu. Ich spüre deine Nässe an meinem Schwanz, meinem Oberschenkel. Das reicht. Ich löse mich von dir.

Stelle mich neben dich, wechsle die Hand in deinen Haaren – ich brauche jetzt Kontrolle.

„Wäre ich du, würde ich jetzt die Zähne zusammen beißen“, sage ich.

Und hole aus.

12 Antworten auf „Homecoming“

  1. Wow. Ihr beiden… also… hui. Den Slip kann ich dann wohl erstmal im die Wäsche geben.
    Bravo und Applaus für diese Geschichte. Ich verneige. Ich vor eurer Ausdrucksweise, eurem Kopfkino und eurem stilvollen, literarischen Schlagabtausch.

  2. Wow, das ist der Wahnsinn wie toll ihr 2 zusammen schreibt. Da würde ich sehr gerne mehr von lesen und ich vermute mal da bin ich nicht die einzige, mit dieser Meinung.

    Das schreit natürlich nach Fortsetzung…. ganz schön fies, einfach aufzuhören

  3. Eine Story, die es in sich hat. Fabelhaft euer Zusammenspiel. Einzwiegespräch über das gleiche Erlebnis.. Dominik, du weißt, was du willst. Ein wahrer Sadist, der seine Lust aus dem Leiden Ohellas ziehst. Ophella deine Umkehr von Dominanz zur Devot ein Spagat. Deine Gefühle werden duch deine Augen und dein Körper deutlich. Schön von deinen Empfindungen zu lesen. ….und wie geht’s weiter. Die Nacht ist doch noch lang.

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