Hotel I

Ausspannen wolltest du. Mal raus aus allem. Meine Warnungen, dies nicht mit mir zu wollen hast du wissentlich ignoriert. Ein kleines lauschiges Hotel, mitten in der Einöde war unsere Wahl unser erstes Treffen zu zelebrieren. Wie vereinbart haben wir uns schon auf einem Rastplatz auf der Autobahn getroffen und die Fahrt mit nur einem Auto fortgesetzt. Die Rezeptionisten fragt freundlich nach dem Grund unseres Aufenthaltes. Während ich zärtlich über deinen Bauch streichle antworte ich „Meine Frau braucht nochmal ein paar Tage Ruhe. Es würde mich freuen, wenn Sie uns die geben können, vielen Dank!“ Du gehst vor mir die Treppe hinauf, ich trage unsere Koffer. Dein vor meinen Augen wackelnder Po macht mich jetzt schon ganz verrückt. Du gehst als erste in das Zimmer. Du strahlst über das ganze Gesicht: hell – ein riesiges Bett – und über eine Treppe ein kleines Wohnzimmer mit Balkon erreichbar.

Immernoch lächelnd siehst du mir zu, wie ich die Koffer in das Zimmer stelle. Ich schließe die Tür hinter uns. Ab. Ich drehe mich zu dir. Das Lächeln in deinem Gesicht fließt heraus, wie die Farbe aus den Dingen, wenn die Nacht anbricht.

„Die nächsten drei Tage wirst du meine Sklavin sein. Du wirst tun was ich sage, wenn ich es sage. Verstanden?“

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Können wir sie nehmen?

Du betrittst das Büro wie immer adrett bekleidet: schwarzer, etwa knielanger Rock, weiße Bluse, silberne Kette und Ohrringe. Ich stehe auf, lächle Dir zu. Ich geheiße Dir, Platz zu nehmen. „Wir haben eine Bewerberin. Sie hat Potential.“ sagst du. Ich weiß nicht warum, aber die Art, wie Du es ausgesprochen hast, hat in meinen Lenden etwas bewirkt. Ich mustere dich kritisch. Du hältst meinem Blick stand. Ich nicke. „Hol´ sie.“

Frech, wie es Deine Art ist, öffnest du die Tür nur einen Spalt und rufst hinaus „Wir erwarten Sie!“

Du öffnest Ihr die Tür – und du hast guten Geschmack bewiesen: hochgesteckte Haare, Brille. Rock, für die Firma zu kurz, für ihren Arsch leider zu lang. Die Art wie du grinst, lässt mich ahnen, was folgen wird. Du bist ein Miststück. Mein Miststück. „Können wir sie nehmen?“ weiterlesen

Der Termin

Seit Wochen versuchten wir, unsere Kalender soweit in Einklang zu bringen, dass wir endlich ungestört sind. Nur wir zwei und viel Zeit. Alles abgeklärt: Vorlieben. Tabus.

Heute ist es soweit. Wir werden uns treffen. In einer Stadt, die wir beide nicht kennen. Während ich einchecke, hoffe ich, dass du dich an meine Befehle hältst. Es soll perfekt werden.

Nachdem ich meinen Zimmerschlüssel in Empfang genommen habe, spricht mich der Hotelier noch einmal an: „Ich soll Ihnen von der Dame in Zimmer 22, den Schlüssel geben.“ Mit einem kurzen „Ich danke Ihnen.“, nehme ich den Schlüssel entgegen. Bisher verläuft alles, wie wir es abgesprochen haben. Ich gehe auf mein Zimmer. 23.

Leise öffne ich die Tür zu deinem Zimmer. Betrete den Raum. Das Licht ist gedimmt. Du stehst nackt an der Wand. Die Hände an selbiger. Die Beine leicht gespreizt. Zwischen deinen Backen glitzert dein Plug. Auf dem Bett liegt mein liebstes Werkzeug – die Gerte.

Du hast gehorcht. Zu 100 Prozenz. Ich denke, wir werden viel Spaß haben.

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Erwachen der Lust

Photo by Jeffrey Zeldman (https://www.flickr.com/photos/zeldman) Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/legalcode
Photo by Jeffrey Zeldman (https://www.flickr.com/photos/zeldman) Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/legalcode

„Draußen schneit es heftig…dicke Flocken fallen leise herab. Es ist so still draußen….ich werde wach und horche…drehe mich auf die Seite, doch du bist nicht da.

Ich höre die Dusche rauschen und weiss nun, wo du bist.

Ich rolle mich aus dem Bett und laufe zum Bad…bleibe kurz an der Tür stehen und warte. Dann öffne ich ganz leise die Tür… heisse, feuchte Luft schlägt mir entgegen

Du stehst mit geschlossenen Augen gegen die Wand gelehnt da und lässt das heisse Wasser an deinem Körper hinunterlaufen.

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Beherrsche dich

Der Termin ist vorbei. Ich lockere meine Krawatte. Die schwarze. Aus Seide. Du hast sie mir mal geschenkt. Du hast einen tollen Geschmack! Ich öffne den ersten Knopf am Kragen – lehne mich zurück. Gedankenverloren wähle ich unsere Nummer zu Hause.

Du erkennst natürlich die Nummer des Büros und meldest dich mit „Ja, Herr?“. Allein dieser Satz lässt mein Blut kochen. Exakt wie gestern auch befehle ich dir „Knie dich hin, senk den Kopf und lege deine Hände auf deine Oberschenkel mit den Handflächen nach oben! Warte so auf mich!“

Vor meinem inneren Auge sehe ich, wie du dich ausziehst und tust wie dir befohlen. Ich kann es kaum noch abwarten, dich zu sehen.

Der Kies knirscht unter den Reifen, als ich die Einfahrt hinauf fahre, das Garagentor öffnet sich. Ich nehme meine Tasche vom Beifahrersitz und gehe die Treppe zum Wohnbereich hinauf. Unterwegs öffne ich meine Tasche und ziehe einen Bambus-Rohrstock hervor.

Gestern hast du ihn für eine Reitgerte gehalten.

Gestern hast du aber auch meinen Befehl missachtet. Wir werden das heute nochmal üben. „Beherrsche dich“ weiterlesen