Schlagfertig

Du liegst vor mir. Nackt wie Gott dich schuf. Dein Atem geht ruhig, aber hörbar. Du wartest – voller Sehnsucht. Bereit.

Ich lasse die Riemen der Peitsche über deinen nackten Hintern gleiten. Sanft und zärtlich kitzeln sie deine nackte Haut. Die ersten Berührungen lassen dich vor Verlangen aufzucken, lassen deine Muskeln zittern. Du kannst es kaum erwarten, es zu spüren. Kaum erwarten, erlöst zu werden. Und ich warte. Ärgere dich – lasse grinsend die Riemen immer und immer wieder über deine Haut wandern wie Schlangen, die sich über heißen Wüstensand schlängeln. Dein Hintern hebt sich unmerklich, wenn die Peitsche den Kontakt zu deiner Haut abrupt beendet und du voller Verlangen auf den Einschlag hoffst – und ich liebe jedes Zucken, jeden Atemzug, jede noch so kleine Reaktion deines Körpers in diesem Moment, in dem für dich und mich die Zeit still steht.

Der erste Schlag trifft dich – kurz, mit wenig Schwung und aus dem Handgelenk heraus. Keine Möglichkeit für dich, wirklich vorbereitet zu sein. Dein Körper bebt, dein Atem wird schneller. Du weißt, dass das nur der Anfang war. Du hoffst, dass da noch viel mehr kommt. Und das wird es. Versprochen.

Aber erstmal lege ich die Peitsche neben deinen Körper, küsse die minimal gerötete Stelle an deinem Arsch und verlasse mit einem nahezu gehauchten „Später, Kleines!“ den Raum.

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