Taxi for two

Auf dem Weg nach Oben bemerke ich die Anspannung in deinen Muskeln. Durch die Ungewissheit was nun mit dir geschehen würde, hast du dich verkrampft, aber ich wollte das du das Folgende genießen kannst. Langsam lasse ich dich auf das große Bett im Schlafzimmer gleiten. Dir gefällt der Duft den das frisch bezogene Bett verströmt und du räkelst dich darauf wie eine Katze. Ich genieße diesen Anblick nur kurz, dann drehe ich dich auf den Bauch und fessle deine Arme an das obere Bettende.

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Dinner for one

Du stehst mit dem Rücken zur Wand, nackt. Die Ledermanschetten an deinen Handgelenken fixieren deine Arme über deinem Kopf, deine Beine sind gespreizt und ebenfalls mit Manschetten an deinen Knöcheln fixiert. Du zitterst als du meine Schritte hörst, und ich höre wie bei jeder kleinen Bewegung von dir die Ketten an deinen Fesseln ein metallisches Klirren durch den Raum schicken. Mit verbundenen Augen kannst du nur ahnen wie nah ich dir schon bin.

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Kopfkino

Du sitzt auf meiner Couch und wartest auf mich, als ich den Raum betrete. Ich lächle kurz, als du zu mir aufblickst.

“Bleib ruhig sitzen.”
sage ich zu dir, während ich näher komme. Ich trage komplett schwarz. Es ist ein Klischee, aber es steht mir. Die Hose und das Hemd sind zwar elegant, aber vollkommen schnörkellos.

Ich stelle mich vor dich und betrachte dich von oben herab.

“Du willst also, dass ich mit dir spiele? – Willst du das wirklich? – Sag es mir. Sag mir, dass ich mit dir spielen soll.” 
“Spiel mit mir, Herr.”

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Können wir sie nehmen?

Du betrittst das Büro wie immer adrett bekleidet: schwarzer, etwa knielanger Rock, weiße Bluse, silberne Kette und Ohrringe. Ich stehe auf, lächle Dir zu. Ich geheiße Dir, Platz zu nehmen. „Wir haben eine Bewerberin. Sie hat Potential.“ sagst du. Ich weiß nicht warum, aber die Art, wie Du es ausgesprochen hast, hat in meinen Lenden etwas bewirkt. Ich mustere dich kritisch. Du hältst meinem Blick stand. Ich nicke. „Hol´ sie.“

Frech, wie es Deine Art ist, öffnest du die Tür nur einen Spalt und rufst hinaus „Wir erwarten Sie!“

Du öffnest Ihr die Tür – und du hast guten Geschmack bewiesen: hochgesteckte Haare, Brille. Rock, für die Firma zu kurz, für ihren Arsch leider zu lang. Die Art wie du grinst, lässt mich ahnen, was folgen wird. Du bist ein Miststück. Mein Miststück. „Können wir sie nehmen?“ weiterlesen